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Warum iPaaS im ITSM keine Zukunft hat — und was stattdessen kommt

· manyos technology
Symbolische Darstellung: Starre Konnektoren werden durch intelligente Agenten ersetzt

Seit Jahren setzen Unternehmen auf iPaaS-Lösungen — MuleSoft, Workato, Boomi — um ihre ITSM-Systeme mit der restlichen IT-Landschaft zu verbinden. Das Versprechen: Keine individuelle Schnittstellenentwicklung mehr, alles über eine zentrale Plattform.

Wir glauben, dass dieses Modell keine Zukunft hat.

Nicht weil iPaaS schlecht wäre. Sondern weil sich die Art, wie Systeme miteinander kommunizieren, gerade fundamental verändert.

Was iPaaS gut konnte — und wo es scheitert

iPaaS-Plattformen lösen ein reales Problem: Sie standardisieren die Verbindung zwischen Systemen. Statt für jede Integration eigenen Code zu schreiben, konfiguriert man Flows, mappt Felder und definiert Trigger.

Das funktioniert — solange die Anforderungen vorhersehbar sind.

Im ITSM-Alltag sieht die Realität anders aus:

  • Starre Mappings: Jede neue Anforderung braucht einen neuen Flow. Ein Feld ändert sich? Mapping anpassen. Ein neues System kommt dazu? Neuen Konnektor kaufen.
  • Kein Kontext: iPaaS bewegt Daten von A nach B, versteht aber nicht warum. Ein Incident mit hoher Priorität wird genauso behandelt wie eine Routinemeldung.
  • Wartungsaufwand: Je mehr Flows, desto mehr Pflege. Unternehmen mit 50+ Integrationen verbringen mehr Zeit mit der Wartung als mit Innovation.
  • Hohe Kosten: Enterprise-iPaaS kostet schnell sechsstellig pro Jahr — für Infrastruktur, die im Kern nur Daten kopiert.

Agentic AI verändert die Spielregeln

Mit Agentic AI entsteht gerade eine neue Generation von IT-Systemen. KI-Agenten sind keine Chatbots — sie sind autonome Akteure, die Aufgaben verstehen, planen und ausführen.

BMC selbst treibt diese Entwicklung voran. Mit BMC HelixGPT und der Vision von Agentic ITSM wird klar: Die Zukunft des Service Managements liegt nicht in mehr Formularen und Workflows, sondern in intelligenten Agenten, die Probleme eigenständig lösen.

Was bedeutet das für Integrationen?

Ein KI-Agent braucht keine vorkonfigurierten Flows. Er braucht Zugang zu Werkzeugen. Statt “Wenn Feld X den Wert Y hat, kopiere Z nach System B” heißt es: “Hier sind die verfügbaren Aktionen — entscheide selbst, was zu tun ist.”

Das ist ein fundamentaler Paradigmenwechsel: Von statischen Datenpipelines zu dynamischen, kontextbewussten Interaktionen.

MCP: Das Protokoll für die KI-gesteuerte IT

Das Model Context Protocol (MCP) ist der offene Standard, der genau diese Brücke schlägt. Entwickelt als universelle Schnittstelle zwischen KI und externen Systemen, definiert MCP, wie Agenten Werkzeuge entdecken, verstehen und nutzen.

Statt hunderte Konnektoren zu pflegen, stellen Sie einen MCP-Server bereit. Jeder KI-Agent — egal ob Claude, ChatGPT oder ein unternehmenseigenes Modell — kann sofort mit Ihrem ITSM arbeiten.

Der Unterschied zu iPaaS ist fundamental:

iPaaSMCP
PhilosophieDaten kopierenWerkzeuge bereitstellen
IntelligenzKeine — starre RegelnKI entscheidet kontextbasiert
Neue IntegrationNeuen Flow bauenTool beschreiben, fertig
WartungPro Flow, pro MappingEinmal definiert, universell nutzbar
SkalierungLinear (mehr Flows = mehr Kosten)Logarithmisch (mehr Tools ≠ mehr Aufwand)
ZukunftssicherheitVendor-abhängigOffener Standard

Warum wir bei manyos auf MCP setzen

Als Spezialisten für die BMC ITSM Suite stehen wir seit über 10 Jahren an der Schnittstelle zwischen BMC und dem Rest der IT-Welt. Wir haben gesehen, wie Unternehmen Millionen in iPaaS-Lizenzen investiert haben — und trotzdem mit jeder neuen Anforderung wieder bei uns landeten, weil die Standardkonnektoren nicht reichten.

Deshalb haben wir SMILEconnect konsequent weiterentwickelt: als MCP-Server für die BMC ITSM Suite.

Was das konkret bedeutet:

  • Tickets erstellen, lesen, aktualisieren — per natürlicher Sprache oder vollautomatisch durch KI-Agents
  • CMDB abfragen und validieren — KI prüft Änderungen, bevor sie committet werden
  • Worklogs, Tasks, Changes — alles über eine einheitliche MCP-Schnittstelle
  • Enterprise-Security — OAuth2, JWT, On-Premises, kein Vendor Lock-in

Kein Mapping. Kein Flow-Builder. Kein jährlicher Lizenzvertrag für eine Plattform, die in fünf Jahren niemand mehr braucht.

Was das für Ihr Unternehmen bedeutet

Wenn Sie heute iPaaS nutzen, um Ihr ITSM zu integrieren, funktioniert das. Noch.

Aber fragen Sie sich:

  1. Wie viel zahlen Sie pro Jahr für iPaaS-Lizenzen? Und wie viel davon geht in Wartung statt Innovation?
  2. Wie schnell können Sie eine neue Integration live schalten? Tage? Wochen? Monate?
  3. Was passiert, wenn BMC Agentic ITSM einführt? Sprechen Ihre iPaaS-Flows die Sprache der KI-Agenten?

MCP ist kein Hype. Es ist die logische Konsequenz aus der Entwicklung hin zu KI-gesteuerten IT-Organisationen. Und die Unternehmen, die jetzt die Weichen stellen, werden in zwei Jahren einen massiven Vorsprung haben.

Der nächste Schritt

Die Implementierung steht. Der SMILEconnect MCP Server ist produktionsreif und läuft bereits in Kundenumgebungen.

Wenn Sie sehen möchten, wie Agentic ITSM mit MCP in der Praxis funktioniert — wir zeigen es Ihnen gerne live.

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Dieser Artikel ist Teil unserer Serie zu KI im ITSM. Lesen Sie auch: SMILEconnect MCP Server: ITSM per natürlicher Sprache steuern